Fred Perry

Nicht viele werden wissen, dass Fred Perry, Gründer und Namenspate für die weltberühmte Marke, vor seiner Tätigkeit als Modeschöpfer als Tischtennis- und Tennisspieler tätig war – und dies sehr erfolgreich. Der 1909 in Stockport, England geborene Perry holte sich bei der WM 1929 in Budapest den Weltmeistertitel im Tischtennis, bevor er schließlich auf den Tennissport umstieg. Auch hier ließen die Erfolge nicht lange auf sich warten und so gewann er das prestigeträchtige Wimbledon-Turnier ganze dreimal in Folge. Begeistert von den sportlichen Erfolgen kam 1947 der Österreicher Tibby Wegner mit der Idee einer eigenen Modemarke unter Perrys Namen auf ihn zu.

Perry willigte ein und so trugen die erfolgreichsten Tennisspieler fortan Schweißbänder und stilvolle Poloshirts von Fred Perry auf dem Court. Tatsächlich war in dieser Zeit keine Werbung besser für ein junges Sportswearlabel als diese und so avancierte die Mode von Fred Perry in Windeseile zu einer der gefragtesten Modemarken im Sportsegment. Nachdem es also die großen Sportler so erfolgreich vorgemacht hatten, rissen sich die Leute förmlich um die Mode mit dem charakteristischen Lorbeerkranz als Logo und Stücke wie das Piquet-Shirt mit Kragen und Knöpfen wurden zu wahren Kassenschlagern.

Fred Perry selbst plädierte übrigens zunächst für eine Pfeife als Logo für sein Label, da er sich als bekennender Pfeifenraucher dadurch am ehesten repräsentiert sah. Um jedoch die Sportlichkeit der Marke in den Vordergrund zu stellen, entschied man sich schlussendlich doch für den Lorbeerkranz als Symbol für den Siegeswillen im Sport. Heute ist Fred Perry aber längst nicht mehr nur unter Sportlern ein Begriff, sondern hat sich zu einer wahren Lifestylemarke entwickelt. Zahlreiche Sub- und Jugendkulturen können sich mit dem englischen Label identifizieren und tragen stolz die Marke mit dem Lorbeerkranz, ungeachtet der versuchten Vereinnahmung durch Neonazis in den 90er Jahren, von welcher man sich bei Fred Perry eindeutig distanzierte.

Um im Design immer an der Spitze bleiben zu können engagiert das britische Label immer wieder namhafte Designer wie den Belgier Raf Simons für eine Kooperation. Nichtsdestotrotz sind es vor allem die klassischen Basics, die Fred Perry zu einem so beliebten Label bei Stylefetischisten von Berlin bis London machen: Die Polos, die Hemden, die klassischen Sneakers. Sie sorgen dafür, dass Fred Perry auch weiterhin als ehrliche, geradlinige Lifestyle- und Streetwearmarke bei denen beliebt bleibt, die den modetechnischen Durchblick besitzen.

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